Apostel Zenker hält Diamantene Hochzeit unserer Geschwister Dussmann

Diamenten Hochzeit_6Am Sonntag, 09.März diente unser Apostel Wolfgang Zenker mit dem Bibelwort aus Matthäus 6, Vers 13: „Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in  Ewigkeit. Amen“. Er feierte mit der Gemeinde Fürstenfeldbruck einen besonderen Festgottesdienst und spendete den Segen zur Diamantenen Hochzeit unserer Geschwister Gerda und Harald Dussmann.

„Mit diesem Bibelwort aus Matthäus diente unser Stammapostel vor zwei Wochen in Dortmund. Wir werden erleben, dass der liebe Gott uns dieses Bibelwort erneut aufschließt und wir werden einen wahren Festgottesdienst erleben!

Im Mittelpunkt stehen heute Gerda und Harald Dussmann. Die beiden haben den lieben Gott immer in den Mittelpunkt gestellt. Bitte erlaubt mir, dass ich die beiden auch heute mit Tante Gerda und Onkel Harald anspreche, wie ich es immer getan habe. Diese Ansprache ist etwas Vertrautes.“, mit diesen Worten leitete unser Apostel den besonderen Festgottesdienst ein.

Er stellt in seiner Predigt heraus, dass unsere Geschwister Dussmann besonders große Beter sind und den lieben Gott in allen ihren 60 Ehejahren immer an ihrer Seite hatten. Apostel Zenker stellte während seiner gesamten Predigt, die beiden immer wieder in den Mittelpunkt des Gottesdienstes.

„Es ist Frühling. Es lebt alles, es blüht alles, es wächst alles. Licht ist der Beginn des Lebens. Licht gibt allen Menschen Kraft. Dies alles ist ein Grund Gott zu loben! Loben wir Gott immer? Betet auch für die Geschwister, die Sorgen tragen, die nicht nach außen sichtbar sind. Gott vergisst Niemanden! Aber auch eine Gemeinde sollte Niemanden vergessen“, predigte unser Apostel. „Eine heilige Gemeinde ehrt den heiligen Geist, der uns seinen Trost erweist. Alles das gibt es in einem Gottesdienst. Was ist die Bestimmung der Kirche Christi? Den Menschen das Heil bringen! Deswegen hat Jesus sein Opfer gebracht. Wir sind ein Teil der Kirche Christi. Wir wollen dabei bleiben und das auch weiterhin erleben. Last uns immer nach dem heiligen Geist fragen! Er führt uns in alle Wahrheit und Klarheit. Unsere Bestimmung ist es Gott zu loben, zu ehren und zu preisen. Eine solche Gesinnung wird wahrgenommen nach innen und außen. Alles das ist unsere Bestimmung. Last uns das auch leben!“

Weiter ging unser Apostel auf das Unheil dieser Welt ein, welches natürlich auch uns neuapostolische Christen belastet. „Wir haben andere Gesetze als die, die aktuell herrschen! Natürlich macht uns das alles zu schaffen, was wir sehen und erleben und was in unserer Umgebung geschieht. Wir leben ja auf dieser Erde! Aber Gott regiert immer noch im Himmel und auf Erden. Daher keine Sorge: „Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit!“. Wir als Gottes Kinder müssen uns da hindurch manövrieren. Gott ist groß und was er will, dass macht er auch!“, damit endete der Hauptteil der Predigt. Im Anschluss daran wurde unser Bischof Hepp zum Mitpredigen aufgerufen.

Diamenten Hochzeit_7Unser Bischof ging besonders auf das Thema Beten und Mitarbeit ein.

„Wir haben das „Unser Vater“ schon sehr oft gebetet. Natürlich ist der Fürst der Finsternis unterwegs. Wie furchtlos ist er – der böse Geist! Obwohl der Teufel wusste, dass Jesus Gottes Sohn ist, hat er ihn angefochten. Er kommt auch zu uns. Aber nur Einer ist allmächtig und das ist unser Vater! Unser Vater wird über diese Macht siegen. Ja, wir müssen kämpfen und das verlangt uns viel Kraft ab“, sprach unser Bischof.

„Betrachten wir das Motto des Internationalen Kirchentages 2014 in München: „Siehe das Reich Gottes ist mitten unter uns!“ Nicht in einer fernen Zukunft, sondern mitten unter uns! Wir sind ein Bestandteil dieses Reiches, durch die Taufe und Versiegelung. Das Reich ist gegenwärtig bei denen die Wiedergeboren sind. Wir haben unseren freien Willen, unseren Glauben und unseren Gehorsam. Gott räumt Hindernisse beiseite, aber nur die Hindernisse die seinem Heilsplan entgegenstehen. Nicht alle Hindernisse! Das Reich Gottes ist nahe und erreichbar für uns!“, damit beendete Bischof Hepp seinen Predigtteil.

Unser Apostel leitete dann auf das Heilige Abendmahl und die Sündenvergebung über: „Göttliche Gesetze sind damals wie heute identisch. Sie haben sich nicht verändert“, predigte unser Apostel. „Ich bin gekommen zu den Sündern nicht zu den Gerechten! Gott gibt sein Reich wem er will. Er sieht das Herz an. Gott wird sich nie ändern. Gott gibt nicht auf. Bei Gott gilt das Gesetz der Liebe. Gott verurteilt nicht. Auch wenn wir wieder gesündigt haben, probieren wir es noch einmal besser zu machen! Immer wieder gibt es Vergebung. Immer wieder! Gott sieht nur das Herz an, nichts anderes. Er gibt uns immer wieder seine Gnade. Das Reich Gottes ist unter uns. Wir sind keine Überflieger oder besser als andere. Lasst uns die Gaben Gottes anwenden, auch wenn Konflikte immer mehr im Leben zunehmen. Versucht immer mit der Liebe zu agieren. Warum hat Jesus geweint vor Jerusalem? Lasst uns das Reich Gottes leben! Lasst uns vergeben und das Heil annehmen. Gott loben, anbeten und sein Ebenbild werden!"

Diamenten Hochzeit_9Nach dem heiligen Abendmahl und der Sündenvergebung, spendete unser Apostel den Geschwistern Dussmann den Segen zur Diamantenen Hochzeit. „Ich bin mit Euch überglücklich, dass ich solch einen Glauben haben darf. Wie oft sagen wir ein Amen? Was bedeutet Amen? Ja Herr, wir sind einverstanden! Lieber Gott wir wollen es auch tun!“, sagte unser Apostel. Dann sang unser gemischter Chor ein vom Jubelpaar gewünschtes Lied. Chormappe Nr.98 „Bis hierher hat der Herr geholfen!“

„Seid Willkommen am Altar des Herrn und in Eurer Gemeinde! Schön, das ihr zwei Euch miteinander habt, seit über 60 Jahren“ begann unser Apostel. „Welch ein schönes Bild hat mich angestrahlt, als ich die Einladungskarte zu Eurer Diamantenen Hochzeit aufgeschlagen habe! Ich stehe vor Ehrfurcht und Dankbarkeit vor Euch.

60 Jahre und „bis hierher hat der Herr geholfen“. Was kann man schöneres tun als Gott Loben und Danken?“, sagte unser Apostel.

Er ging dann noch auf das Hochzeitswort von Gerda und Harald Dussmann zu ihrer grünen Hochzeit am 25.12.1953 ein: „Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang!“

„Euer Leben war ausgefüllt mit reichem Segen und mit der Hilfe des Herrn. Ihr habt die Gemeinde Fürstenfeldbruck geprägt. Du Harald, dientest 42 Jahre als Vorsteher und Evangelist dieser, Deiner Gemeinde. Du warst Chorleiter über viele Jahre und als Chauffeur unseres Apostels Startz im Einsatz. Ebenfalls für mich unvergesslich, ist unsere Zusammenarbeit in der Ukraine, als ich selbst noch Bischof war. Ihr seid mit einer Tochter, fünf Enkel und einem Urenkel gesegnet. Und Gerda war immer an deiner Seite. Starke Beter seid Ihr! Das Gesetz der Liebe stand immer über euren 60 Ehejahren. Ihr habt es immer wieder probiert und immer weiter für den Herrn gelebt. Die Freude am Herrn ist und bleibt eure Stärke.“ Dann spendete unser Apostel den Segen zur Diamantenen Hochzeit.Diamenten Hochzeit_8

Im Namen der Gemeinde Fürstenfeldbruck übergab unser Priester Knorr einen großen Blumenstrauß und betitelte unsere Geschwister Dussmann als „Eltern der Gemeinde“.

Unser Apostel bedankte sich nach dem Gottesdienst bei allen Geschwistern für die offenen Herzen und die fühlbare Liebe. „So feiert Jerusalem! Lasst uns immer weiter alle Feste mit dem Herrn feiern!“ rief er zum Schluss der dankbaren Gemeinde zu.

 

März 2014/is

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